Diskussion: RF1000 Mehrfarbdruck mit E3D V6 oder Ähnlichem
Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 09:10
So, ich mache mal einen "Eröffnungspost" in diesem Teilforum.
Jetzt habe ich meinen RF1000-dual mit V2ern wieder einigermaßen zum Laufen. Auch habe ich aus einem vergangenen Kauf noch zwei E3D V6 liegen. Möchte diese Gelegenheit ergreifen, und mittelfristig letztere im RF1000-dual zum Laufen bringen, solange ich die alten V2er noch gebrauchen kann zum Drucken von Trägern und ich noch genug 3mm ABS-Filament habe.
Folgende Optionen schweben mir vor (in wachsender Komplexität):
1. Größtenteils meine bestehende Trägerstruktur aus 2 gespiegelten und gekoppelten original-X-Wagen mit Alu-Motor- bzw. Extruder-Trägern und jeweils einem fest verbauten V2 weiter zu verwenden, und darin mit Brückenadaptern die E3D V6 unter zu bringen. Geht nach Augenmaß und teilweiser Messung gerade so, ist aber seeeehr eng, speziell was den Abstand zwischen den Wärmetauschern betrifft. Erfordert Hot-End-Kühlung, und für die Zuleitung der Kühlluft ist gerade so Platz. Benötigt die wenigsten neuen Teile oder Anpassungen der Firmware.
2. Die Motorhalterungen zu behalten, dafür die Extruder-Träger und Filamentführung durch neu Gedrucktes zu ersetzen. Damit ist die Teil-Integration von Kühlkanälen in die Trägerstruktur sowie die effizientere Gestaltung der Filamentführung möglich und habe ich mehr Freiheiten bei der Extruderplatzierung. Mehr Teile, gleiche Anpassungen der Firmware wie 1.
3. Radikal: nur die X-Wagen (mit DMS) weiter zu verwenden, dafür eine gänzlich neue Trägerstruktur, worin nach dem Dondolo-Prinzip ein schwenkbarer Unterträger mit den beiden, angewinkelt platzierten Extrudern jeweils wechselweise mit dem Ritzel eines einzigen, verbleibenden Extrudermotors in Eingriff und somit in Druckposition gebracht werden kann. Der zweite Motor wird dann unter Zwischenschaltung einer Übersetzung zum Verfahren des Unterträgers zweckentfremdet. Ist sehr anspruchsvoll, erfordert dies nicht nur eine ganz neue Trägerstruktur (bei teilweisem 3D-Druck etwas kritisch?), sondern auch erhebliche Eingriffe in die Firmware, um den zweiten Motor von Extruder auf Schwenken umzuwidmen (soweit dies sogar möglich ist, was ich gerade nicht umreißen kann...)
Was denkt ihr?
Jetzt habe ich meinen RF1000-dual mit V2ern wieder einigermaßen zum Laufen. Auch habe ich aus einem vergangenen Kauf noch zwei E3D V6 liegen. Möchte diese Gelegenheit ergreifen, und mittelfristig letztere im RF1000-dual zum Laufen bringen, solange ich die alten V2er noch gebrauchen kann zum Drucken von Trägern und ich noch genug 3mm ABS-Filament habe.
Folgende Optionen schweben mir vor (in wachsender Komplexität):
1. Größtenteils meine bestehende Trägerstruktur aus 2 gespiegelten und gekoppelten original-X-Wagen mit Alu-Motor- bzw. Extruder-Trägern und jeweils einem fest verbauten V2 weiter zu verwenden, und darin mit Brückenadaptern die E3D V6 unter zu bringen. Geht nach Augenmaß und teilweiser Messung gerade so, ist aber seeeehr eng, speziell was den Abstand zwischen den Wärmetauschern betrifft. Erfordert Hot-End-Kühlung, und für die Zuleitung der Kühlluft ist gerade so Platz. Benötigt die wenigsten neuen Teile oder Anpassungen der Firmware.
2. Die Motorhalterungen zu behalten, dafür die Extruder-Träger und Filamentführung durch neu Gedrucktes zu ersetzen. Damit ist die Teil-Integration von Kühlkanälen in die Trägerstruktur sowie die effizientere Gestaltung der Filamentführung möglich und habe ich mehr Freiheiten bei der Extruderplatzierung. Mehr Teile, gleiche Anpassungen der Firmware wie 1.
3. Radikal: nur die X-Wagen (mit DMS) weiter zu verwenden, dafür eine gänzlich neue Trägerstruktur, worin nach dem Dondolo-Prinzip ein schwenkbarer Unterträger mit den beiden, angewinkelt platzierten Extrudern jeweils wechselweise mit dem Ritzel eines einzigen, verbleibenden Extrudermotors in Eingriff und somit in Druckposition gebracht werden kann. Der zweite Motor wird dann unter Zwischenschaltung einer Übersetzung zum Verfahren des Unterträgers zweckentfremdet. Ist sehr anspruchsvoll, erfordert dies nicht nur eine ganz neue Trägerstruktur (bei teilweisem 3D-Druck etwas kritisch?), sondern auch erhebliche Eingriffe in die Firmware, um den zweiten Motor von Extruder auf Schwenken umzuwidmen (soweit dies sogar möglich ist, was ich gerade nicht umreißen kann...)
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