Es gibt noch eine 3. und bessere und Lösung.
Einen CNC Kantenantaster für 110 €:
Bei Amazon suchen unter:
SEAFRONT 3D-Kantentaster XYZ-Achse Anti-Roll-Kantentaster CNC 3D-Kantentaster mit BerüHrungstaster Hochgenauer Elektronischer Kantensucher DC 5 Bis 24 V
Ich weiß nicht was da los ist, der Link von Amazon wird hier nicht dargestellt!
Und hier hat mhier Vorarbeit geleistet:
https://github.com/RF1000community/klip ... robe_xy.py
LG AtlonXP
Okay, vielleicht noch eine kleine Anmerkung dazu:
Wenn wir hier ernsthaft von CNC sprechen, haben 3D-Drucker-Firmwares wie Repetier oder Klipper darauf eigentlich nichts zu suchen.
Ich würde dann eher empfehlen, ein originales Atmega 2560 (Mega 2560) Board in Kombination mit LinuxCNC zu nutzen. Damit umschifft man alle Kompromisse und es gibt keinerlei offene Punkte mehr, was den echten CNC/Miller-Mode betrifft.
Ein 3D-Drucker ist und bleibt ein 3D-Drucker – sowohl von der mechanischen Bauart als auch von der Firmware her. Nicht umsonst wurde das Gerät als solcher konzipiert.
Grüße,
Dennis
Kleine Anleitung: ATmega2560 mit LinuxCNC und Raspberry Pi
Diese Kombination – Raspberry Pi als Gehirn (LinuxCNC) und der ATmega2560 (Arduino Mega) als Ausführungsorgan für das Timing der Motoren – ist ein sehr beliebtes Projekt für DIY-Fräsen.
Da LinuxCNC auf dem Raspberry Pi (Echtzeit-Kernel erforderlich) läuft und der Arduino Mega die schnellen Schrittsignale erzeugt, ist die Kommunikation dazwischen entscheidend. Das bekannteste Projekt dafür ist Remora.
Hier ist eine kompakte Anleitung für den Aufbau:
1. Das Konzept: Wer macht was?
Du benötigst ein Image mit installiertem LinuxCNC und Echtzeit-Kernel.
Der Arduino wird nicht mit einem normalen Sketch bespielt, sondern mit der Remora-Firmware:
Die Verbindung erfolgt über die SPI-Pins. Achtung: Der Raspberry Pi arbeitet mit 3,3V, der Arduino Mega oft mit 5V. Ein Pegelwandler (Logic Level Shifter) ist für die Sicherheit des Pi dringend empfohlen!
SPI-Pin-Belegung:
In deinem LinuxCNC-Konfigurationsordner musst du die .hal-Datei anpassen, damit LinuxCNC weiß, dass es die Remora-Komponente nutzen soll:
Zusammenfassung der nächsten Schritte
Wenn wir hier ernsthaft von CNC sprechen, haben 3D-Drucker-Firmwares wie Repetier oder Klipper darauf eigentlich nichts zu suchen.
Ich würde dann eher empfehlen, ein originales Atmega 2560 (Mega 2560) Board in Kombination mit LinuxCNC zu nutzen. Damit umschifft man alle Kompromisse und es gibt keinerlei offene Punkte mehr, was den echten CNC/Miller-Mode betrifft.
Ein 3D-Drucker ist und bleibt ein 3D-Drucker – sowohl von der mechanischen Bauart als auch von der Firmware her. Nicht umsonst wurde das Gerät als solcher konzipiert.
Grüße,
Dennis
Kleine Anleitung: ATmega2560 mit LinuxCNC und Raspberry Pi
Diese Kombination – Raspberry Pi als Gehirn (LinuxCNC) und der ATmega2560 (Arduino Mega) als Ausführungsorgan für das Timing der Motoren – ist ein sehr beliebtes Projekt für DIY-Fräsen.
Da LinuxCNC auf dem Raspberry Pi (Echtzeit-Kernel erforderlich) läuft und der Arduino Mega die schnellen Schrittsignale erzeugt, ist die Kommunikation dazwischen entscheidend. Das bekannteste Projekt dafür ist Remora.
Hier ist eine kompakte Anleitung für den Aufbau:
1. Das Konzept: Wer macht was?
- Raspberry Pi (4 oder 5): Hier läuft LinuxCNC auf einem speziellen Echtzeit-Betriebssystem (Real-time Kernel). Er berechnet die G-Code-Bahnen.
- ATmega2560: Er fungiert als "Step-Generator". Da der Raspberry Pi über USB kein perfektes Echtzeit-Timing für Motoren garantieren kann, schickt er die Daten per SPI (Serial Peripheral Interface) an den Arduino.
- Remora: Das ist die Firmware/Komponente, die beide Welten verbindet.
Du benötigst ein Image mit installiertem LinuxCNC und Echtzeit-Kernel.
- Lade das offizielle LinuxCNC Raspberry Pi Image (meist Debian-basiert) herunter.
- Aktiviere die SPI-Schnittstelle in der config.txt oder über raspi-config.
- Installiere die Remora-Komponente für LinuxCNC (erhältlich auf GitHub).
Der Arduino wird nicht mit einem normalen Sketch bespielt, sondern mit der Remora-Firmware:
- Nutze die Arduino IDE oder PlatformIO.
- Lade den Remora-Sourcecode für den ATmega2560 (Ramps 1.4 kompatibel).
- Flashe die Firmware auf den Controller.
Die Verbindung erfolgt über die SPI-Pins. Achtung: Der Raspberry Pi arbeitet mit 3,3V, der Arduino Mega oft mit 5V. Ein Pegelwandler (Logic Level Shifter) ist für die Sicherheit des Pi dringend empfohlen!
SPI-Pin-Belegung:
- MOSI: Raspberry Pi GPIO 10 (Pin 19) -> ATmega2560 Pin 51
- MISO: Raspberry Pi GPIO 9 (Pin 21) -> ATmega2560 Pin 50
- SCK: Raspberry Pi GPIO 11 (Pin 23) -> ATmega2560 Pin 52
- CS (Chip Select): Raspberry Pi GPIO 8 (Pin 24) -> ATmega2560 Pin 53
- GND: Raspberry Pi Pin 25 -> ATmega2560 GND
In deinem LinuxCNC-Konfigurationsordner musst du die .hal-Datei anpassen, damit LinuxCNC weiß, dass es die Remora-Komponente nutzen soll:
- Lade das Modul: loadrt remora-spi
- Verknüpfe die Achsen (Beispiel): net emcmot.00.pos-cmd => remora.joint.0.pos-cmd
Zusammenfassung der nächsten Schritte
- Hardware: Besorge dir einen Logic Level Shifter (3,3V auf 5V). Ohne diesen riskierst du es, den SPI-Port deines Raspberry Pi zu zerstören.
- Software: Suche auf GitHub nach "Remora-LCNC". Die Dokumentation dort ist sehr detailliert für die Einrichtung der .hal und .ini Dateien.
- Test: Beginne den ersten Testlauf ohne angeschlossene Motoren. Schau in LinuxCNC (HAL Configuration), ob die Pins am Arduino reagieren, wenn du die Achsen virtuell verfährst.
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